Harnischwelse / L-Welse

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Die Systematik der Harnischwelse / L-Welse
Das „L“ steht für Loricariidae, eine in Mittel- und Südamerika vorkommende Fischfamilie aus der Ordnung der Welsartigen. Die L-Nummer wird fortlaufend vergeben. Zwischen „L“ und Nummer muss ein Leerzeichen stehen.

Voraussetzung für den Erhalt einer L-Nummer ist die Vorstellung der Art in der DATZ („Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift“). L-Nummern werden nur noch an ancistrine und hypostomine Loricariiden vergeben. Anfänglich bekamen auch loricariine Neueinführungen eine Nummer (L 10, L 53, L 62). In einigen Fällen wurden auch Nummern wieder eingezogen und neu vergeben, was regelmäßig für Verwirrung sorgt(e).

Erfunden wurde das System von Rainer Stawikowski (Chefredakteur der DATZ), Arthur Werner (Inhaber der Firma transfish) und Uli Schliewen im Sommer 1988, nach dem eine große Anzahl unbeschriebener Harnischwelse neu importiert worden war. Inzwischen wurden so manche L-Welse wissenschaftlich beschrieben (z. B. heißt L 1 nun Glyptoperichthys joselimaianus). Mit der wissenschaftlichen Beschreibung einer Art ist die Codenummer theoretisch hinfällig. Praktisch wird sie zumindest bei häufig gehandelten Arten weiter genutzt. Ein Beispiel dafür ist der seit 1991 beschriebene Hypancistrus zebra, der noch immer als L 46 bekannt ist.

Im April 2015 gab es 475 L-Nummern, die jedoch nicht für die entsprechende Anzahl an Arten stehen, sondern auch für Fundortvarianten, einmalig auftretende Mutationen (L 98) und Ähnliches.

Ein ähnliches System wurde von der Zeitschrift Das Aquarium eingeführt und nach Einstellung der Zeitschrift von den AqualogNews übernommen: die LDA-Nummern (Stand 1. Mai 2007: 104 LDA-Nummern). Durch Redaktionszeiten und Konkurrenz von Verlagen, Autoren usw. kommt es häufig vor, dass Arten bzw. Varianten eine L- und LDA-Nummer bekommen.
Quelle: L-Nummern-Wikipedia

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